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Transformation entscheidet über Zukunftsfähigkeit von Führungsteams

Frankfurt, 25. August 2025 - Führung wird zur Transformationsaufgabe. Die neue Studie „Towards the C-Suite 2035“ von Robert Half zeigt, welche Kompetenzen, Strukturen und Maßnahmen europäische Unternehmen benötigen, um ihre Führungsmannschaften fit für die Zukunft zu machen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Führungsteams die zunehmende Dynamik erfolgreich bewältigen können – technologisch, kulturell und organisatorisch. Laut der Umfrage zweifeln viele Unternehmen daran, ob ihre bestehende Organisation und IT-Infrastruktur langfristig mit digital aufgestellten Wettbewerbern mithalten kann. 32 Prozent der Großunternehmen geben an, dass ihre aktuelle Technologieumgebung den wachsenden Leistungsanforderungen nicht mehr gerecht wird. Ähnliche Bedenken äußern 30 Prozent der börsennotierten Unternehmen und 28 Prozent der privat geführten Unternehmen. 23 Prozent der KMU und Privateigentümer sehen akuten Handlungsbedarf beim Umgang mit dem schnellen Innovationstempo. 21 Prozent der Großunternehmen stimmen dem zu – ein klarer Hinweis darauf, dass die Führung neue Wege finden muss, um in einer beschleunigten Wirtschaft standzuhalten. Der Ausbau von Cybersecurity-Strukturen steht dabei ganz oben auf der Prioritätenliste. 38 Prozent der börsennotierten Unternehmen, 37 Prozent der KMU und Großunternehmen sowie 36 Prozent der privat geführten Firmen setzen hier gezielt an. Parallel dazu wollen 35 Prozent der Großunternehmen gezielt Kompetenzen für die Arbeitswelt der Zukunft entwickeln. Unter den KMU und Privatunternehmen liegt dieser Wert bei 33 Prozent. Zudem planen 36 Prozent der privaten Unternehmen, gezielt die Resilienz und Zukunftsfähigkeit ihrer Führungsteams zu stärken. Florian Kreuzwirth, Regional Managing Director Executive Search bei Robert Half, erklärt: „Viele Unternehmen unterschätzen, wie schnell sich Führung neu definiert. Der technologische Wandel trifft auf Nachfolgelücken, Talentmangel und überholte Strukturen. Wer jetzt nicht aktiv handelt, wird den Anschluss verlieren.“ „Transformation muss aus der Unternehmensspitze heraus geführt werden“, sagt Florian Kreuzwirth, Regional Managing Director Executive Search bei Robert Half. „Sie entsteht nicht von selbst und nicht aus der Mitte. Sie braucht klare Steuerung durch das Top-Management. Wo ein Chief Transformation Officer nicht vorgesehen ist, empfehlen wir, Funktionen wie Director oder VP Talent & Transformation in die erweiterte Führungsebene zu integrieren. Diese Rollen bringen die operative Umsetzungskraft und das strategische Verständnis mit, um Veränderung aktiv voranzutreiben. Perspektivisch können sie in bestehende C-Level-Funktionen hineinwachsen. Ein eigenständiges Ressort bleibt die Ausnahme.“ Kreuzwirth betont: „Wer Transformation heute nicht konsequent führt, wird morgen nicht wettbewerbsfähig sein. Die Unternehmen, die jetzt Verantwortung übernehmen, werden 2035 strategisch, personell und kulturell besser aufgestellt sein.“ „Führungskräfte müssen technologische Entwicklung aktiv steuern, Talente strategisch aufbauen und Veränderungen im Unternehmen konsequent umsetzen“, sagt Florian Kreuzwirth. „Wer abwartet, verliert Handlungsspielraum und riskiert Wettbewerbsfähigkeit.“ 

Über die Umfrageergebnisse

Robert Half beauftragte das britische Marktforschungsinstitut Rigour Research Ltd mit der Durchführung einer Onlinebefragung im ersten Quartal 2025. Die Umfrage wurde in der Europäischen Union sowie im Vereinigten Königreich durchgeführt. Insgesamt wurden 400 Führungskräfte auf C-Level-Ebene aus verschiedenen Wirtschaftszweigen befragt. Die Teilnehmenden verteilten sich zu gleichen Teilen auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Großunternehmen und jeweils zur Hälfte auf börsennotierte und privat geführte Unternehmen. Zusätzlich wurden 100 Private-Equity-Investoren aus Europa und den USA in die Erhebung einbezogen. Die Mehrheit dieser Investoren (88 Prozent) konzentriert sich auf Wachstums- und Scale-up-Investments, 34 Prozent investieren auch in Unternehmen in Sondersituationen (Distressed Assets). Die Befragung wurde mit strukturierten, vorgegebenen Antwortmöglichkeiten durchgeführt. In einem ersten Schritt wählten die Teilnehmenden alle Optionen aus, die auf ihr Unternehmen zutrafen. Anschließend wurden sie gebeten, ihre Top-3-Prioritäten aus den zuvor ausgewählten Antworten zu benennen. Um repräsentative Ergebnisse zu gewährleisten, wurden die erhobenen Daten gemäß der tatsächlichen Verteilung der Gesamtpopulation gewichtet. Hinweis: Aufgrund von Rundungen kann es in einzelnen Fällen zu Summenabweichungen kommen.

Hinweis für die Redaktion

Robert Half bringt herausragende Unternehmen und spezialisierte Fachkräfte zusammen – für wirtschaftlichen Erfolg und erfüllende Karrieren. Seit der Gründung 1948 hat sich Robert Half von einem kleinen Unternehmen zur weltweit ersten und größten spezialisierten Personalberatung und Business-Consulting-Firma entwickelt – mit rund 400 Büros weltweit. Robert Half bietet maßgeschneiderte Lösungen für die Vermittlung von Fach- und Führungskräften in Festanstellung und Projektarbeit in Bereichen wie Finanzen und Rechnungswesen, IT und Technologie, Financial Services, Assistenz, Human Resources, Kundendienst, Recht und Marketing. Robert Half ist zudem Muttergesellschaft von Protiviti, einem weltweit agierenden Beratungsunternehmen für Internal Audit, Risiko- und Prozessberatung sowie Technologie- und Transformationsberatung. Gemeinsam bieten Robert Half und Protiviti integrierte Managed Solutions – eine Kombination aus Recruiting-Expertise, Beratungskompetenz und operativer Projektumsetzung. Dieser Ansatz unterstützt Unternehmen dabei, komplexe geschäftliche Herausforderungen mit Agilität und Skalierbarkeit zu bewältigen. Robert Half und Protiviti wurden mehrfach ausgezeichnet – unter anderem als eines der „World’s Most Admired Companies™“ sowie als eines der „100 Best Companies to Work For®“ laut Fortune.  Weitere Informationen: https://www.roberthalf.com/de/de/ueber-uns. Pressekontakt:  Moritz Ballerstädt  T: +49 (0)172 4517362  E: [email protected]