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Offene Stellen: Das neue Normal in der Versicherungsbranche

Frankfurt/Main, 11. Februar 2025 – Der Fachkräftemangel in der Versicherungsbranche wird sich bis 2030 weiter verschärfen. Laut der Studie „Future Workforce 2030 – der neue Chief Human Resources Officer (CHRO) als Architekt der Transformation im Finanzsektor“ werden unbesetzte Stellen zur Norm. Darüber hinaus gaben die befragten Entscheider an, dass ohne zukunftsweisende Personalstrategien Umsatzrisiken auf Ihre Unternehmen zukommen. Fast ein Drittel der befragte Entscheider (31,9 Prozent) im Versicherungsbereich rechnet damit, dass jede zehnte Stelle bis 2030 unbesetzt bleiben könnte. 8,8 Prozent der Befragten gehen von 15 bis 19 Prozent aus. Besonders im digitalen Bereich wird der Bedarf an qualifizierten Experten weiter steigen. Entsprechend gaben auch 48,4 Prozent den Mangel an Fachkräfte als zentrales Hindernis an, um die digitale Transformation voranzutreiben. 36,3 Prozent der Versicherer erklärten, dass die bislang bestehende Belegschaft nicht über die benötigten digitalen Kompetenzen verfüge, um die digitale Transformation erfolgreich zu begleiten. Diese Entwicklung hat spürbare Auswirkungen: 40,7 % der Entscheider sehen ihre Umsätze gefährdet, wenn benötigte Fachkräfte nicht rechtzeitig rekrutiert werden können. „Wir sehen, dass die fortschreitende Digitalisierung und der damit einhergehende Anpassungsdruck auch die Versicherungsbranche umtreibt. Versierte Fachkräfte, die die benötigten Fähigkeiten von morgen mitbringen, stehen bis zum Ende der Dekade und darüber hinaus hoch im Kurs. Allerdings haben gerade größere Versicherer HR-Prozesse implementiert, die sie eher daran hindern, die besten Mitarbeiter für sich zu gewinnen oder sich neuen Personalquellen zu öffnen, die modern und ressourcenschonend Personal- und Expertenteams in die Unternehmen holt, um gezielt unternehmenskritische Projekte zu meistern“, sagt Philipp Weingart, Managing Director Strategic Accounts bei Robert Half. CHROs als Treiber der Transformation: Neue Verantwortlichkeiten bis 2030 Gerade der CHRO sei an dieser Stelle in der Pflicht, er müsse der Treiber einer zukunftsgerichteten Personalstrategie sein, die sich entlang der Unternehmensziele bewege. alle weiteren Mitglieder im Bord adressiere und umfänglich miteinschließe, so Weingart weiter. 33 Prozent der befragten Entscheider bestätigen diese Ansicht, indem sie angaben, dass eine enge Zusammenarbeit auf Führungsebene unabdingbar für eine erfolgreiche Workforce Transformation sei. 45,1 Prozent wiederum erklärten, dass der CHRO mit anderen C-Level-Funktionen wie dem CIO und CDO zusammenarbeiten solle, um die Workforce Transformation im Unternehmen aktiv zu gestalten. Die Rolle des CHROs wird sich bis 2030 nach Ansicht der Befragten grundlegend verändern. Zu den wichtigsten Aufgaben laut Studie gehören: die Bereitstellung flexibler Hiring-Modelle (42,9 Prozent), um den steigenden Fachkräftebedarf zu deckensowie die Automatisierung von HR-Prozessen (40,7 Prozent), um Effizienz und Agilität zu steigern.Weitere entscheidende Verantwortlichkeiten umfassen die Entwicklung langfristiger Szenarioanalysen (37,4 Prozent), um zukünftige Kompetenzlücken frühzeitig zu identifizieren und zu schließen,sowie die Entwicklung einer HR-bezogenen Risikostrategie (33,0 Prozent).Gleichzeitig rückt die Implementierung fortschrittlicher HR-Technologien (29,7 Prozent), wie etwa KI-basierte Schnittstellen zu externen Partnern, in den Fokus. Damit wird der CHRO zur zentralen Figur bei der strategischen und technologischen Weiterentwicklung von Organisationen. Seine Schlüsselrolle in der Workforce Transformation wird entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Versicherungsbranche sein. ###
Über die Umfrageergebnisse Für die Studie „Future Workforce 2030 – der neue Chief Human Resources Officer“ (CHRO) als Architekt der Transformation im Finanzsektor” wurden insgesamt 245 Entscheider (91 Entscheider aus Versicherungen) aus der Banken- und Versicherungsbranche im August 2024 befragt. Hinweis für die Redaktion Robert Half ist ein globaler, spezialisierter Anbieter von Personallösungen. Bewerber erhalten Unterstützung bei ihrem nächsten Karriereschritt, während Unternehmen bei der Suche nach Zeitarbeitskräften, Mitarbeitern in Festanstellung und Freelancern im Finanz- und Rechnungswesen, in der IT, in Rechtsabteilungen und Kanzleien und im kaufmännischen Bereich begleitet werden. Darüber hinaus bietet Robert Half Expertenteams, die im Bereich Executive Search Führungskräfte vermitteln. Zur Unternehmensgruppe Robert Half gehört Protiviti, ein globales Beratungsunternehmen. Gemeinsam bieten die Unternehmen Managed Solutions für verschiedene Projekte an. Robert Half, einschließlich Protiviti, ist in den Listen Fortune® World's Most Admired Companies™ und Forbes Best Employer for Diversity aufgeführt. Sowohl Robert Half als auch Protiviti gehören zu den 2023 Fortune 100 Best Companies to Work For.

Weitere Informationen: https://www.roberthalf.com/de/de/ueber-uns.
Pressekontakt:
Moritz Ballerstädt
T: +49 (0)172 4517362
E: [email protected]

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