Das Wesentliche in Kürze:
Kernprozesse sichern: Wesentliche Abläufe identifizieren und aufrechterhalten.Krisen strukturiert managen: Maßnahmen schrittweise umsetzen und laufend überprüfen.IT sicherstellen: Stabile Systeme und ortsunabhängiger Zugriff sind entscheidend.Mitarbeitende einbinden: Schulungen, flexible Arbeitsmodelle und regelmäßige Kommunikation stärken die Resilienz.Frühzeitig vorsorgen: Resilienzmaßnahmen bereits in ruhigen Zeiten planen und testen.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie
Unsichere politische Lage, einbrechende Umsätze, Strukturwandel – die aktuelle Situation verlangt Unternehmen viel ab. Gutes Resilienz-Management hilft dabei, solche Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen. Hier finden Sie Tipps, mit denen Sie eine widerstandsfähige Organisation aufbauen können.
Funktionalität und Produktivität sicherstellen
Wollen Sie die Resilienz im Unternehmen stärken, müssen Sie zunächst das Geschäftsmodell und dessen Prozesse auf ein tragfähiges Minimum herunterbrechen. Was also ist unbedingt erforderlich, um die Kundenbedürfnisse weiterhin zu erfüllen und die Leistungsfähigkeit während einer Krise sicherzustellen?
Gutes Resilienz-Management ermöglicht es, die Arbeitsabläufe schnell an Veränderungen anzupassen. Und zwar so, dass sie weiterhin sicher funktionieren und gleichzeitig die erforderliche Produktivität, Zusammenarbeit und Leistung im Unternehmen aufrechterhalten.
Krisenreaktionen eng begleiten
In einer akuten Krisensituation muss schnell gehandelt werden. Das provoziert Fehler. Deshalb ist es sinnvoll, Änderungen und Anpassung zwar zügig, aber schrittweise anzugehen. So können Sie daraus resultierende negative Auswirkungen leichter erkennen und beheben. Deshalb initiiert, dokumentiert und kontrolliert eine resiliente Organisation sämtliche Krisenreaktion. Dabei spielen ständige Bewertungen und Rückkopplungsschleifen mit den eigenen Teams sowie den Geschäftspartnern eine zentrale Rolle.
An diese Methodik sollten sich Unternehmen nicht nur in einer gegenwärtig schwierigen Lage halten. Auch vorbereitende Resilienz-Maßnahmen in ruhigen Zeiten lassen sich so besser auf ihre beabsichtigten Effekte hin überwachen.
Richtige Technik bereitstellen
Eine gut aufgestellte IT-Infrastruktur ist extrem wichtig für jede resiliente Organisation. Deshalb ist es in Krisensituationen besonders wichtig, Ihre IT- und Computersysteme zu überprüfen und Ihren Mitarbeitern Zugriff auf alle notwendigen Tools und Funktionen zu erlauben und zwar unabhängig von ihrem jeweiligen Standort.
Belegschaft auf dem Laufenden halten
Organisatorische Belastbarkeit ist entscheidend für den Aufbau eines tragfähigen Geschäftsmodells, das robust genug ist, um Zeiten großer Unsicherheit zu bewältigen. Das betrifft neben rein technologischen Aspekten auch Ihre Belegschaft.
Sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihre Mitarbeiter auf sich verändernde Arbeitsumstände vorbereitet und gegebenenfalls entsprechend geschult werden. Fördern Sie nach Möglichkeit flexible Arbeitszeitmodelle, um in Krisensituationen agil auf die aktuellen persönlichen Bedürfnisse Einzelner besser eingehen zu können. Informieren Sie die Belegschaft zudem regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen. So können Sie nicht nur grundsätzlich Ihre Mitarbeiter motivieren und deren Leistungsbereitschaft steigern. Die Gewöhnung an regelmäßige Reportings hilft Ihnen auch in der Krise den Informationsfluss am Laufen zu halten.
Beziehungsmanagement fortführen
Personalanfrage senden
Besonders wichti ist es, auch in schwierigen Zeiten den Kontakt zu Ihren Stakeholdern zu halten. Denn Operational Resilience – so die englischsprachige Bezeichnung für unternehmerische Widerstandsfähigkeit – ist keine Einbahnstraße.
Arbeiten Sie weiterhin eng mit Ihren Kunden zusammen. Überarbeiten Sie Abläufe, um den Ansprüchen der Stakeholder gerecht zu werden. Und verstehen Sie, welche neuen Anforderungen sich im Zuge dieser oder einer anderen Krise möglicherweise ergeben und wie Sie sie am besten erfüllen können. Wecken Sie jedoch bei aller Resilienz keine unrealistischen Hoffnungen. So vermeiden Sie unerfüllbare Erwartungen.
Möchten Sie Ihr Resilienz-Management verbessern? Dann setzen Sie am besten auf erfahrene Fachkräfte. Wir unterstützen Sie dabei. Teilen Sie uns Ihre Wünsche einfach online über unsere Robert-Half-Personalanfrage.